Das Salterio, eine historische Variante des Hackbretts, war in Europa seit dem 12. Jahrhundert bekannt. Die älteste europäische Darstellung des Salterios (1184) befindet sich in der Kathedrale des spanischen "Santiago de Compostela".

Das Salterio, eine historische Variante des Hackbretts, war in Europa seit dem 12. Jahrhundert bekannt. Die älteste europäische Darstellung des Salterios (1184) befindet sich in der Kathedrale des spanischen "Santiago de Compostela".
Eine Steg teilte die Saiten des Salterios, sodass sich pro Saitenchor jeweils zwei Töne im Abstand einer Quinte ergaben.
Italienische und spanische Komponisten schrieben zahlreiche Stücke für das Salterio: So existieren neben Sonaten für "Salterio und Basso" von Carlo Monza, Angelo Conti, Melchior Chiesa und Pietro Beretti auch Konzerte von Sebastiano Nasolini und Paolo Salunini, eine "Sinfonia für Salterio, 2 Violinen und Basso" von Niccolo Jommeli, und viele anonyme Stücke aus dem Madrid und Barcelona des 18. Jahrhunderts.
Antonio Vivaldi setzte das Salterio in seiner Oper "Il Giustino" ein.

Salterios werden derzeit von Reinhard Hoppe und Clemens Kleitsch angefertigt.

Die Beretti-Sonate auf der CD "Music, Passion & Virtuosity" spielte Olga Mishula auf einem Salterio von Klemens Kleitsch.